Wie kann man sich im Katastrophenfall selbst helfen? Der Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung, Dr. Martin Schairer, eröffnet die Ausstellung um 14 Uhr.
Die kleine, aber informative Ausstellung zeigt in den kargen Räumlichkeiten des Schutzbauwerks, was Sturm, Starkregen, Hochwasser und Schneechaos anrichten und wie weitreichend die Folgen sein können. Ein Ausfall der Strom- und Wasserversorgung über mehrere Tage ist nicht auszuschließen. In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Stuttgart, der Branddirektion und der EnBW Regional AG zeigt der Verein, wie sich die Bevölkerung hierauf vorbereiten kann. Themen wie Notwasserversorgung, Lebensmittel- und Trinkwasserbevorratung, Hygiene unter erschwerten Bedingungen, Notgepäck, Hausapotheke, Erste Hilfe und Brandschutz werden behandelt.
Zusätzlich zeigt die Branddirektion auf dem Freigelände um den Pragbunker, was der Bevölkerungsschutz in Stuttgart zu bieten hat, zum Beispiel einen Großraumrettungswagen. Auch ein Löschfahrzeug der Feuerwehr darf nicht fehlen. Das Deutsche Rote Kreuz kommt mit einem „Gerätewagen Sanitätsdienst“ und mit ihrer Rettungshundestaffel, die Vorführungen macht. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk – THW zeigt die Funktion eines Feldkochherdes. Die Stromversorgung wird durch einen großen Notstromaggregatanhänger der EnBW sichergestellt. Die Firma Dauerbrot bietet Langzeitlebensmittel zum Verkauf und zur Verkostung an, die Firma Wieland Brandschutztechnik berät zu den Themen Feuerlöscher, Löschdecken und Rauchmelder. Diese Dinge kann man vor Ort kaufen.


